Faszienkorrektur und manuelle Dorntherapie

                                               Fakten und Forschung

 

 

       Rückenschmerzen

 

         Der Schmerzforscher Siegfried Menser von der medizinischen Fakultät Mannheim sagt,

         dass der chronische Rückenschmerz auch durch verkürzte und verklebte Faszien verursacht

         werden kann.   

         Faszien haben eine hohe Dichte an sensiblen Nervenzellen. Sie können unabhängig von

         Muskeln und Bandscheiben Schmerz empfinden. 

 

 

         Vernetzung/Mobilität

 

           Der amerikanische Forscher Thomas Meyers sagt, dass alle Faszien miteinander verbunden sind.

           Deshalb behandelt er nicht nur den schmerzhaften Bereich, sondern auch weiter entfernte

           Strukturen.

           Der Sportwissenschaftler Jan Wilke aus Frankfurt am Main hat die These von Thomas Meyers

           unter klinischen Bedingungen überprüft.

           Er hat das Sprunggelenk eines Probanden unter Ultraschall mobilisiert und festgestellt, 

           dass sich auch im Oberschenkel eine Faszie mitbewegt.

           Erstaunlich war, dass nach der Behandlung auch die Halswirbelsäule beweglicher wurde.

 

 

          Verbesserung der Faszienversorgung

 

            Bei Menschen mit Rückenschmerzen hat man durch Ultraschalluntersuchung nachgewiesen,

            dass sich die Gleitfähigkeit der Faszien verschlechtert hat.

            Der Faszienforscher Dr. Robert Schleip der Universität Ulm hat unter Ultraschall herausgefunden,

            dass dehydrierte Faszien durch einen speziellen Massagegriff (myofaszial Relaese) wieder mehr

            Wasser speichern und dadurch eine verbesserte Gleitfähigkeit bekommen.

            Außerdem hat er nachgewiesen, das sich Faszien durch Stress verkürzen.

 

 

 

         Faktoren, die das Fasziensystem stören und Schmerzen Verursachen                                     

                 

  •   Verkleben der Faszien nach dauerhaft starker Beanspruchung oder Stoffwechselentgleisung.
  •   Erhöhen des Schmerzempfinden durch psychische Belastung oder chronische Störungen.
  •   Verkürzung oder Verhärtung der Faszie durch falsche Haltung oder Fehlbelastungen.
  •   Veränderung durch stressbedingte Ausschüttung sympatogener Botenstoffe (z.B. Adrenalin). 

 

 

 

                      Quelle : Geheimnisvolle Welt unter der Haut /Dokumentation bei ARTE

 

 

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